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7 Eglisauer Sportler haben am diesjährigen Sommerlager des SKISF-Karate-Verbandes in Locarno, Tessin teilgenommen.
Auch dieses Jahr fanden sich annährend 300 Karatekas in der letzten Juli-Woche zum traditionellen Sommerlager des SKISF-Karate-Verbandes in Locarno ein. Insgesamt waren Teilnehmer aus vier Ländern beteiligt.
Das Lager beinhaltete je nach Grad des Trainierenden zwischen drei und fünf Stunden Training pro Tag. Das Teilnehmerfeld wurde durch Mitglieder der Verbände aus Südafrika, Österreich und Dänemark mitgestaltet.
Unter der fachkundigen Anleitung von Shihan Rikuta Koga (8. Dan, Chef-Instruktor SKISF Schweiz), Toshio Yamada (8. Dan, Chef Instruktor SKIF Griechenland), Daizo Kanazawa (5. Dan, Hauptquartier Tokio) sowie Antonio Racca (7. Dan, TK Mitglied SKISF) wurden die verschiedenen Trainingsformen wie Kihon (Grundtechniken), Kumite (Kampftechniken) und Kata (Schattenkampf) eingeübt.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Shihan Masaru Miura (9. Dan, Chef Instruktor SKI Italien) zusammen mit Shihan Paolo Lusvardi (8. Dan, Instruktor SKI Italien), die während eines Morgens die Anwendung von Karate speziell im Bereich Selbstverteidigung unterrichteten.
Am Mittwoch wurde wie immer der traditionelle Locarno-Cup ausgetragen. Auch dieses Mal erreichten die Teilnehmer aus Eglisau in spannenden Kämpfen viele Spitzenplatzierungen. In der Elitekategorie glänzten Tobias Vögeli in der Kategorie Herren Kata Dan und Sandro Wüthrich in der Kategorie Herren Kumite 3.Kyu - Dan mit je dem 4. Platz und Sandra Baumann erreichte im Kumite Frauen 3. Kyu – Dan den 3. Platz.
Auch an den Schwarzgurt-Prüfungen, die am Samstag stattfanden, waren insgesamt 3 Teilnehmer aus Eglisau vertreten. Unter den wachsamen Augen des Prüfers Koga Shihan absolvierten Sandra Pfister und Caroline Voutyras erfolgreich ihre Prüfung zum 2. Dan. Sandra Baumann legte ihre Prüfung zum 3. Dan ab. Ebenfalls konnte Pascal Isenring mit Erfolg seine Prüfung zum 2. Kyu (Braungurt) absolvieren.

2015 Sommerlager

Zwei Medaillen, einmal in Silber und einmal in Bronze, ist die Bilanz der Eglisauer Karateka bei den diesjährigen internationalen Grossereignissen in Strasswalchen. Karatekas aus Deutschland, Slowenien, Belgien und der Schweiz haben sich mit dem Gastgeberland Österreich im traditionellen Shotokan Karate-Do gemessen.

Ausgetragen wurden das 24. Internationale Kyu-Turnier sowie der dritte Kawasoe-Shihan-Memorial-Cup zu Ehren des verstorbenen österreichischen Cheftrainers. Auch im internationalen Vergleich zeigten die Sportler aus Eglisau Bestleistungen.

Bronze für das Nationalteam

Beim Nationalteam Vergleichskampf, Kumite (Freikampf), Herrenteam holten Tobias Vögeli und Sandro Wüthrich den dritten Platz für die Schweiz nach Österreich und Belgien.

Silber für Voutyras im Kumite

In den Kumite Kategorie, Einzel erkämpfte sich Caroline Voutyras die Silbermedaille in der Damenwertung.

Am Sonntag, 26.04.2015, nahmen Jonas Bishop, Tobias Vögeli und Sandro Wüthrich am Shotokan Cup für den SKISF teil. Für unseren Verband traten viele junge Kämpfer an. Man musste sowohl in der Disziplin Kata, als auch in Kumite antreten. Nach einer längeren Verzögerung starteten wir am Nachmittag mit den Erwachsenen. Es begann mit dem Kata-Teamwettkampf, in dem nur drei Teams starteten. Diese Kategorie wurde eindeutig von unserer Gruppe aus Visp dominiert. Leider haben wir nichts vom Teamwettkampf erfahren, sonst hätten wir vom Karateclub Eglisau sicherlich eine Medaille geholt.

Danach konnten wir endlich mit unserer Kategorie Kata Einzel starten. Als erstes musste Sandro antreten. Das erste Duell ging eindeutig an ihn, somit war er eine Runde weiter. Auch Tobias überzeugte mit seiner guten Leistung und gewann sein erstes Duell klar. Als nächstes startete Jonas, dem leider einige Fehler unterlaufen sind. Doch Kopf hoch, etwas mehr Kata trainieren, dann klappt es beim nächsten Mal. In der zweiten Runde waren also nur noch Tobias und Sandro vertreten. Zuerst startete Sandro mit der Kata Hean Godan und verlor dieses Duell knapp. Danach war Tobias die letzte Hoffnung, doch auch ihm gelang es nicht, seinen Gegner zu bezwingen. Trotzdem können alle stolz auf ihre Leistungen sein.

Darauf starteten wir mit dem Teil Kumite. Man merkte im Allgemeinen ein grösseres Interesse am Kumite, sowohl bei den Kämpfern, als auch beim Publikum. Wieder musste Sandro als erstes antreten gegen einen Kämpfer aus Bern. Es mangelte ihm anfangs etwas an Routine, wodurch er zweimal das Tatami verliess. Trotzdem konnte er dank einem Kizami Zuki den Kampf 2:1 für sich entscheiden. Danach kämpfte Jonas gegen einen etwas unkontrollierten Gegner aus dem gleichen Dojo wie Sandros Gegner. Er musste recht einstecken, doch trotzdem gelang es ihm, seinen Kampf zu gewinnen. Das war's mit der ersten Runde, da Tobias ein Freilos hatte. In der zweiten Runde ging es wieder mit Sandro los, doch diesmal war der Gegner viel flinker als der Erste. Sandro war trotz eines bis anhin guten Kampfes kurz unkonzentriert, und kassierte einen Waza Ari. Danach tat er zu wenig, um seinen Rückstand aufzuholen und die Zeit war abgelaufen. Darauf startete nochmals Jonas gegen einen grossen, Kumite fixierten Gegner. Dieser kämpfte teilweise etwas unfair, auch nach dem Abpfiff des Schiedsrichters. Jonas versuchte standhaft zu bleiben, trotzdem konnte er den Kampf nicht für sich entscheiden. Sein Gegner klassierte sich schlussendlich auf Platz zwei. Tobias erging es nicht besser in seinem ersten Kampf, denn auch er musste gegen einen ähnlich unfairen Gegner wie Jonas antreten. Er kassierte einen durch regelwidriges Halten erzielten Kizami Zuki, welcher sogar mit einem Ippon gewertet wurde. Somit war der Kampf schon vorbei und alle Kämpfer des Karateclub Eglisau ausgeschieden.

Trotzdem konnte man an diesem Turnier viele Erfahrungen sammeln und den Unterschied zu den anderen Verbänden sehen.

2015belp

Dieses Jahr erwartete dem SKISF Nationalteam grosse Konkurrenz in Leipzig, Deutschland. Athleten aus vier Ländern traten beim Nagai-Cup, den Nachwuchsmeisterschaften, und einem Ländervergleichskampf um die begehrten Podestplätze gegeneinander an. Die Schweizer standen Deutschland, Polen, und Österreich um nichts nach, und erkämpften insgesamt 10 Medaillen.

Bronze beim Ländervergleichskampf

Anschliessend an den Nagai-Cup wurde ein freundschaftlicher Ländervergleichskampf abgehalten, in dem Kumite Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland, Polen, und Österreich gegeneinander antraten. Caroline Voutyras und Jonas Bishop stiegen für die Schweiz in den Ring, und gelangten beim Kumite Team Frauen bzw. Herren je auf den dritten Platz.

bronze laenderkampf