Hauptmenu
Karate
Karate für Kinder
Club
Was ist Karate-do?

Das Wesentliche des Karate-do ist nicht, über Sieg und Niederlage zu entscheiden. Denn Karate-do ist eine Kampfkunst, die den Charakter, durch Training des Körpers und Geistes entwickelt, so dass der Karateka in der Lage ist, physische und psychische Hindernisse besser zu meistern.

Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung, bei der Arme, Beine und der Körper trainiert werden. Die Bewegungen des Körpers und die Reflexe die dabei antrainiert werden, entwickeln eine – mit Waffen vergleichbare – Schlagkraft, mit der ein unerwarteter Angriff abgewendet werden kann. Karate ist eine defensive Kampfkunst und darf niemals offensiven Zwecken dienen.

Karate-do erzieht den Körper. Durch die Ausübung des Karate-do beherrscht der Karateka alle Bewegungen des Körpers, wie zum Beispiel beugen, springen, balancieren, indem er lernt, die Glieder und den Körper nach den Techniken des Karate-do zu bewegen. Die Bewegungskombinationen werden vorwärts, rückwärts und seitlich sowie nach oben und unten ausgeführt. Die so entstandenen Abwehr- sowie Verteidigungstechniken werden vollkommen von der Willenskraft des Karateka kontrolliert und präzise, direkt und mit maximaler Kraft angewendet.

Das Wesentliche aus den Karate-Techniken ist Kime. Kime bedeutet soviel wie "die explosionsartige Ausführung der Techniken" mit maximaler Kraft – Spannung der Muskulatur. Das Kime erfolgt gleichzeitig beim Aufprall des Schlages. Kime wird bei Schlägen, Stössen und Tritten, aber auch bei Abwehren eingesetzt. Eine Technik ohne Kime ist kein richtiges Karate, auch wenn dies so scheinen mag. Das gilt auch für Wettkämpfe, nur dass hier der Kontakt wegen der Verletzungsgefahr durch bestimmte Regeln verboten ist.

"Sun-dome" bedeutet das Abstoppen einer Technik kurz vor dem Auftreffen des Schlages (1 sun = 3 cm). Wenn jedoch eine Technik nicht bis zum Kime geführt wird, kann dies nicht als richtiges Karate bezeichnet werden. Es stellt sich somit das Problem, den Widerspruch zwischen Kime und "Sun-dome" zu überbrücken, um dem Karate als Sportart gerecht zu werden. Die Lösung ist, das Ziel geringfügig vor die jeweiligen empfindlichen Körperstellen des Gegners zu verlagern. Dieses gedachte Ziel lässt sich dann ohne Kontakt kontrolliert und mit maximalem Krafteinsatz treffen.

Durch das Training werden verschiedene Körperteile zu beweglichen und wirksamen Waffen umgewandelt. Hierzu bedarf es einer guten Selbstkontrolle von Körper und Geist.

Das Kennenlernen des Körpers durch Konzentrations- und Reaktionsübungen. Die Übungen werden langsam und schnell, in rhytmischer Abfolge von Atmung, Bewegung und Spannung zu der Harmonie von fliessender Bewegung gebracht.


Die Bedeutung: Shotokan Karate-do

"Sho" bedeutet Nadelbaum. "To" heisst Welle und "Kann", kann mit Haus oder Halle übersetzt werden. "Shotokan" war der Name der Trainingshalle (Dojo) von Meister Funakoshi in Tokyo.

Meister Funakoshi wollte keinen neuen Karate-Stil schaffen. Sein Stil wurde erst viele Jahre später von seinen Schülern, "Shotokan Karate-do" genannt.


Das Symbol: der Tiger

redtiger.gif Als Meister Funakoshi noch auf Okinawa lebte, stieg er gerne auf einen berg, um die Wellen des Meeres zu beobachten. In der Widerspiegelung der Wellen sah er einen Tiger. Laut einer anderen Geschichte, gab es auf dem Berg einen dichten Bambuswald und Meister Funakoshi sah den Tiger in den Widerspiegelungen der Wellen durch den Bambuswald. Ein Künstler malte einen solchen Tiger für Meister Funakoshi und er wurde zum Symbol des Shotokan Karate-do.






Karate Do für Kinder:
•    hilft den Kindern Gefahren zu erkennen
•    körperliche Fitness
•    gesundes Wachstum
•    mentale Reife, Gutes vom Schlechten unterscheiden
•    Kameradschaft und Respekt,
•    fördert die Koordinationsfähigkeit

Karate Do für Frauen:
•    Stärken der Selbstsicherheit
•    Selbstverteidigung
•    fördert das Selbstbewusstsein
•    mentales Training
•    Fitness und Körperbildung

Karate Do für alle:
•    bringt fernöstliche Kultur näher
•    Selbstverteidigung
•    Fitness und Ausdauer
•    Wettkämpfe
•    Ausgleich zum Alltag
•    Innere Ruhe und Befriedigung
•    Disziplin und Selbstkontrolle
•    Geist und Körper mit Technik in Bewegung zu einer Einheit verbinden.